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AMALFIKÜSTE - BILDER EINER FOTOREISE

  • Autorenbild: Ulrike Rios
    Ulrike Rios
  • 12. Jan.
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Juni

Terrazza del Indefinito, Ravello, Fotoreise Amalfiküte



EINE FOTOREISE IM NOVEMBER AN DIE AMALFIKÜSTE


Die Amalfiküste ist einer dieser Orte, die fast jeder einmal bereisen möchte. Doch zwischen Ostern und Ende Oktober sind die Straßen, Boote und beliebten Ausflugsziele wie Amalfi, Ravello und Positano oft überfüllt. Von Ruhe, Leichtigkeit und Dolce-Vita-Gefühl bleibt in dieser Zeit manchmal wenig übrig.


Ende Oktober verändert sich die Atmosphäre spürbar. Der große Touristenstrom versiegt, viele Hotels und Restaurants schließen, und die Amalfiküste kommt langsam zur Ruhe. Die Bewohner wirken gelassener, die Orte ursprünglicher, und über der pittoresken Küste, den bunten Häusern und dem blauen Meer liegt ein warmes, goldenes Licht.


Für mich ist diese Reise eine Premiere: meine erste Gruppenreise an diesen besonderen Küstenstreifen. Ich spüre leichte Aufregung, denn es gibt mehr zu organisieren als auf anderen Touren. Klappen die Transfers? Funktioniert die Kofferabgabe im Hotel? Fahren Boote und Busse im gewünschten Zeitraum? Und sind am Abend noch genügend Restaurants geöffnet?


Doch die Tage hätten nicht schöner verlaufen können. Mit unserer harmonischen Gruppe erkunden wir Ravellos herrliche Villen, das malerische Positano, das legendäre Amalfi und das farbenfrohe Vietri sul Mare. Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter und bleibt auf seine Weise unverwechselbar. Die warme Herbstsonne, das besondere Licht und die gute Stimmung machen diese Fotoreise an die Amalfiküste zu unvergesslichen Tagen.


Die Bilder in diesem Beitrag sind von Ralf Bechinger @lagoconstanza und @lago_people, Matthias Hand @matthiashand und matthiashand-photography.com, Jasmin und mir. Hinzu kommen die Smartphone-Momentaufnahmen, die wir im Laufe der Tage in unsere Whats-App-Gruppe hochgeladen haben.


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VON NEAPEL NACH RAVELLO


Ich erhalte einen Anruf von der Rezeption unseres Hotels: „Ihr Fahrer ist eingetroffen.“ Wir nehmen unser Gepäck und gehen nach draußen. An diesem Spätsommertag strahlt das Laub der Bäume vor dem ehemaligen Kloster in goldenem Licht. Dahinter glitzert am Horizont das Blau des Meeres.


Unser Fahrer Gennaro empfängt uns herzlich. Die Koffer werden verladen, und schon beginnt die Fahrt: zuerst hinaus aus dem Getümmel Neapels, durch schmale Straßen hinunter zum Hafen und weiter entlang der Küste.


Dann nimmt Gennaro den Weg über die Berge in Richtung Ravello. Während der Fahrt erzählt er Geschichten aus seinem Leben, und wir lachen viel. Immer wieder öffnen sich atemberaubende Ausblicke auf Neapel, den Golf und den Vesuv.


Nach knapp einer Stunde erreichen wir Ravello, unser erstes Ziel an der Amalfiküste. Der Ort ist berühmt für seine herrlichen Villen, seine ruhige Eleganz und seine exponierte Lage hoch über dem Meer.



Ralf Bechinger, Pinie in Ravello, Amalfiküste
Foto: Ralf Bechinger



Matthias Hand, Reise und Fotografie, Erlebnisreisen
Foto: Matthias Hand



Smartphone-Galerie - Ravello




Ulrike Rios, Fotoreisen, Individuelle Reiseplanung
Foto: Ulrike Rios




FILMKULISSE POSITANO


Kaum ein anderer Ort erfüllt das Klischee der Amalfiküste so vollkommen wie Positano. Die pastellfarbenen Häuser scheinen sich an den steilen Hang zu schmiegen, darunter glitzert das Meer, und überall öffnen sich kleine Perspektiven, die fast zu schön wirken, um zufällig zu sein.


Wir erreichen Positano mit dem Boot und gehen vom Hafen hinauf zum Hauptplatz an der Kirche Santa Maria Assunta. Von dort führt unser Weg weiter zu einem schönen Aussichtspunkt im oberen Teil des Ortes. Hier fällt das Verweilen leicht. Wir schauen, fotografieren und probieren das berühmte Zitronensorbet, das an diesem sonnigen Tag kaum besser schmecken könnte.


Unser nächstes Ziel ist ein Restaurant auf der anderen Seite der Stadt. Auf der Sonnenterrasse genießen wir Salat, Pasta und frischen Fisch, begleitet von einem grandiosen Blick auf das bunte Positano und die blaue Bucht.


Das Timing ist perfekt: Nach dem Essen steht Gennaro bereits bereit, um uns zurück ins Hotel zu bringen. Entlang der engen Küstenstraße fahren wir vorbei an Praiano, am Fiordo di Furore und an der Villa von Sophia Loren.



Ralf Bechinger, Positano, Panorama Amalfiküste
Foto: Ralf Bechinger



Smartphone-Galerie - Positano




Ulrike Rios, Palermo Insiderin

Salve und Buongiorno. Ich bin Ulrike,

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Ralf Bechinger, Traumreise Amalfiküste, Reiseprogramm 2026
Foto: Ralf Bechinger



Ulrike Rios, Reiseziele Italien, kleine Reisegruppen
Foto: Ulrike Rios




MORGENRUHE IN AMALFI


Gleich am Morgen nehmen wir das Fährboot entlang des schönen Küstenstreifens bis in den Hafen von Amalfi. Das Städtchen erwacht gerade erst, und wir gönnen uns ein zweites Frühstück im Café mit freiem Blick auf die Kathedrale und die zu dieser frühen Stunde noch fast menschenleere Treppe hinauf zum Dom.


Es ist ein Blick mit Seltenheitswert an der Amalfiküste, doch am Morgen ist er tatsächlich möglich. Danach besichtigen wir den beeindruckenden Sakralbau und lassen uns anschließend durch die verwinkelten Gassen treiben. Ein wenig Shopping gehört ebenso dazu wie ein weiteres Zitronensorbet, auf das wir an diesem Tag natürlich nicht verzichten können.



Foto: Ulrike Rios
Foto: Ulrike Rios



Smartphone-Galerie - Amalfi




Kaffee in der Bar, Dolce Vita, Weißwein
Foto: Ralf Bechinger



Fotos: Matthias Hand




Foto: Ulrike Rios
Foto: Ulrike Rios




STRANDPROMENADE VON MAIORI


Unsere Unterkunft befindet sich in Maiori, nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Anders als Amalfi oder Positano verfügt Maiori über eine breite, elegante Promenade und einen langen Strand, der dem Ort eine offene und entspannte Atmosphäre gibt.


Schnell ist man am Wasser, um bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang stimmungsvolle Bilder einzufangen. Und selbst bei einem Regenschauer zeigt die Küste ihren Reiz: mit satten Farben, spiegelnden Straßen, dramatischem Licht und Motiven, die oft gerade dann besonders schön werden.




Torre Normanna, Maiori, Schwarz-Weiss
Foto: Ralf Bechinger



Maiori bei Regen, Fotografieren bei Regen, am Meer
Foto: Ulrike Rios



Fotoreise, kleine Gruppen, Genussfotografie
Foto: Jasmin



Landschaftsfotografie, Reisen und Fotografieren, Reisen im Winter
Foto: Ulrike Rios



Nachtfotografie, Maiori, Erlebnis Amalifküste, Italien
Foto: Ulrike Rios




KERAMIKSTADT VIETRI SUL MARE


Der letzte Tag führt uns nach Vietri sul Mare. Der Ort ist das Herz der Keramikkunst an der Amalfiküste. Sofort wird deutlich, wie sehr die handbemalten Keramiken zum Stadtbild gehören. In den Geschäften stapeln sich Teller, Schalen, Vasen, Fliesen und kleine Figuren in leuchtenden Farben und immer neuen Mustern.


Besonders häufig begegnet uns der Esel als Keramikskulptur. Bis heute ist er an der Amalfiküste ein wichtiges Transporttier, denn auf den steilen Wegen und Treppen der Küste kommt er vielerorts noch immer zum Einsatz. Zwischen Mensch und Esel besteht hier eine lange Verbindung, und so ist der Esel längst zu einem kulturellen Symbol der Region geworden.


Ein Highlight des Ortes ist die Villa Comunale. Die Mauern entlang der Wege sind mit bunten Majolika-Fliesen geschmückt. Vom Park öffnet sich ein herrlicher Blick auf das Meer, die Küste und den nahe gelegenen Hafen von Salerno.



Ralf Bechinger, Vietri sul Mare, Keramikkunst
Foto: Ralf Bechinger


Smartphone-Galerie - Vietri sul Mare




Fotoworkshop Italien, Kleingruppenreise Neapel und Amalfiküste
Foto: Ralf Bechinger




CIAO NAPOLI


Pünktlich erscheint Gennaros schwarzer Taxi-Bus am vereinbarten Treffpunkt in Vietri, um uns zurück nach Neapel zu bringen. Der letzte Abend gehört der lebendigen Stadt am Vesuv.


Wir beziehen unsere Zimmer in der Altstadt und starten zu einem Bummel durch das belebte Zentrum. In der Krippenstraße San Gregorio Armeno kämpfen wir uns durch das Getümmel, denn das Weihnachtsgeschäft läuft bereits auf Hochtouren. Überall leuchten Figuren, Werkstätten und kleine Läden, und Neapel zeigt sich noch einmal von seiner liebenswert chaotichen, unverwechselbaren Seite.


In der gemütlichen Bar an der Piazza legen wir einen Aperitivo-Stopp ein, bevor es zum Abendessen in ein traditionsreiches Ristorante geht. Für alle gibt es Linguine mit Fisch und Meeresfrüchten, ein echter Gaumenschmaus. Der herzliche, aufmerksame und unterhaltsame Service macht diesen letzten Abend in Neapel besonders schön und unvergesslich.



Fotoreise Neapel, Neapel Fotografie, Genussreisen Süditalien, Panoramablick Neapel und Vesuv
Foto: Ulrike Rios



Neapel Sonnenuntergang, Fotoreise Nachtfotografie, Italien
Foto: Ralf Bechinger



Smartphone-Galerie - Neapel




Ulrike Rios, Blick auf den Vesuv und Neapel bei Sonnenuntergang
Foto: Ulrike Rios

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